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Newsletter June 2019

June 2019

NEUES AUS DEN EUSALP-GREMIEN

 

Der EUSALP-Kulturweg "Via Francigena" gewann den Call für Projektvorschläge des Europarats

Im Zuge des Routes4U-Calls erhielten sechs Kulturwege des Europarats die Routes4U-Förderung zur Durchführung von Projekten, die einen Beitrag zu den makroregionalen Strategien der EU leisten: Adria und Ionisches Meer (EUSAIR), Alpenraum (EUSALP), Ostseeraum (EUSBSR) und Donauraum (EUSDR). 
Die EUSALP wurde aus dem folgenden Grund durch den Kulturweg „Via Francigena“ vertreten: „Er wird die lokale Bevölkerung bei Schutz und Förderung durch tourismusbezogene Aktivitäten wie Beschilderung und Informationstafeln im Einklang mit den EUSALP-Aktionsgruppen 2 „Steigerung des wirtschaftlichen Potenzials strategisch wichtiger Sektoren“ und 6 „Erhaltung und Inwertsetzung natürlicher Ressourcen, inklusive Wasser und kultureller Ressourcen“ einbeziehen.“ 
Entdecken Sie die ausgezeichneten Kulturwege hier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

DIE ITALIENISCHE PRÄSIDENTSCHAFT

Die italienische EUSALP-Präsidentschaft präsentiert den Veranstaltungskalender für 2019

Das Jahr der italienischen Präsidentschaft begann mit einer ersten politisch-institutionellen Debatte während der Auftaktveranstaltung, an der mehr als 80 hochrangige Politiker in Anwesenheit von fast 400 Personen teilnahmen. 
Auf die Zeremonie folgten zahlreiche Veranstaltungen des Kalenders und weitere Momente der Diskussion und Bekanntgabe der Strategiethemen im gesamten Gebiet.
Die nächsten vom italienischen Vorsitz organisierten Aktivitäten werden sein: 3.-4. Juli 2019, Palazzo Lombardia, Mailand, „Boostalps 2.0 Circular Economy to boost macroregional sustainable growth“ zur Kreislaufwirtschaft; 13. Juli 2019 „The Violins, the voices of the Alps“; 21.-22. September 2019 „Convention of Young Administrators of the EUSALP area“, mit jungen Verwalter*innen des EUSALP-Gebiets, 27. September 2019 „Convention of Young Entrepreneurs of EUSALP area“.
Den Veranstaltungskalender finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

AKTIONSGRUPPE 1

Auf dem weg zu einer gemeinsamen agenda für F&I und RIS3 in den makroregionalen strategien

Am 25. Juni organisiert die AG1 den Workshop „RIS3 in Macro-Regional Strategies: Building A Comparative Framework To Learn From Other Regions“ der auch per Streaming verfolgt werden kann. Ziel des Workshops ist es zu erörtern, welcher Vergleichsrahmen Politikern und Interessengruppen helfen kann, ihre Innovationsleistung zu verbessern und welche Synergien und Komplementaritäten innerhalb der makroregionalen Strategien verbessert werden können. Oberstes Ziel ist es, zukünftige Aktionen im Rahmen von F&I für den Alpenraum besser zu fokussieren.
Diese Veranstaltung ist das Ergebnis der Bemühungen der AG1 zur Förderung von Synergien zwischen Institutionen, Universitäten und F&I-Zentren, deren Auftakt der Workshop „Start-ups and technology transfer in innovation ecosystems in South-East Europe and the Alpine Region” - Ljubljana, November 2018) war, gefolgt von der Veranstaltung Promoting Open Innovation in the EUSALP macro-region: experiences and lessons learned from the Alpine Regions - Innsbruck, November 2018) und dem Workshop „How to build a successful incubator ecosystem in the Alpine Space? The power of networks“- Konstanz, März 2019).
Diese Veranstaltungen zeigten, wie wichtig es ist, eine abgestimmte, gemeinsame Agenda für F&I und eine gemeinsame S3-Strategie zu fördern. FOLGEN SIE UNS IM LIVESTREAM!

AKTIONSGRUPPE 2

Eine neue Studie über Bioökonomie und neue Umsetzungsinitiativen

Die neue (in Zusammenarbeit mit der AG 2-Untergruppe Bioökonomie erarbeitete) „Study to Prepare a Synchronized Funding Scheme for Bioeconomy Development in the Alpine Region” gibt einen Überblick darüber, inwieweit die Regionen im Alpenraum die Bioökonomie als Priorität in ihren intelligenten Spezialisierungsstrategien definiert haben und welche Einstiegspunkte es für die transnationale Zusammenarbeit gibt. Die Studie dient als Input für die Vorbereitung eines abgestimmten Calls (Bioökonomie-Masterplan) zur Stärkung der Bioökonomie entlang der transnationalen Wertschöpfungsketten, was eines der Hauptziele der AG 2-Untergruppe Bioökonomie ist.
Sechs neue Umsetzungsinitiativen, die in den 4 Untergruppen der AG 2 (Bioökonomie, Digitale Industrie, Gesundheit und Tourismus und Holz) entwickelt wurden, sollen 2019 umgesetzt werden.
Die nächste Sitzung der Aktionsgruppe findet vom 9. bis 10. Juli 2019 in Stuttgart statt. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

AKTIONSGRUPPE 3

Die AG3 stellt die Ergebnisse des Projekts TELEPAT vor

Während der Veranstaltung von Courmayeur zum Thema Smart Villages stellte die Aktionsgruppe 3 das Projekt TELEPAT vor, das darauf abzielt, die Qualität der öffentlichen Verwaltung der Autonomen Provinz Trient durch die Förderung ihrer Mitarbeiter zu verbessern.
Die prioritären Interventionsbereiche und Entwicklungsmaßnahmen wurden erkannt und im „Strategic plan for the planning and development of human capital “ zusammengetragen, in dem die folgenden Strategieachsen identifiziert wurden: Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und persönlichen Zielen, Senkung der Kosten und Analyse des „Age Management“, womit die Auswirkungen des Älterwerdens auf die Qualität der Berufserfahrung untersucht werden. Die Analyse dieser Aspekte und die Erweiterung des digitalen Angebots, das sich insbesondere an junge Menschen richtet, die das Gebiet verlassen haben bzw. zurückkehren möchten, hat innovative Lösungen für die Organisation von „intelligenter“ Arbeit hervorgebracht.
Das von der die AG3 leitenden Autonomen Provinz Trient entwickelte Konzept besteht darin, eine „Software“ für die AG-Arbeit in Verbindung mit der Hardware bereitzustellen.
Die AG3 stellt das TELEPAT-System anderen öffentlichen Verwaltungen mit dem Gedanken zur Verfügung, dass das Projekt auch auf die Privatwirtschaft ausgeweitet werden könnte.
Das Projekt zeigt, dass intelligente Arbeit nicht als soziale Maßnahme, sondern als Innovationsbeschleuniger betrachtet werden sollte, der durch die Einführung des Konzepts von „Führungskraftkompetenzen“ organisatorische Veränderungen bewirken soll. Durch Fortbildungen, die hauptsächlich auf Fokusgruppen und Follow-up aus der Ferne basieren, ist es möglich, eine Kultur der Innovation und Verbesserung einzuleiten.

 

AKTIONSGRUPPE 4

EUSALP AG4: Stärkung des Führungsteams für Mobilität im Alpenraum

Die Aufnahme von Provence-Alpes-Côte d’Azur in das AG4-Führungsteam hat die Zusammenarbeit im Bereich Mobilität ausgeweitet und weiter auf den westlichen Teil des Alpenraums ausgedehnt. Diese Entwicklung gibt zusätzliche Impulse für die Ausarbeitung des neuen AG4-Arbeitsplans, der bei den letzten AG4-Sitzungen im März in Bozen und im Juni in Innsbruck eine herausragende Stellung eingenommen hat.Zu den Hauptzielen der AG4 gehören die Förderung der Intermodalität und Interoperabilität im Verkehr sowie die Unterstützung der Verlagerung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene. Zu diesem Zweck untersucht die AG4 multimodale Logistikketten vom und zum Alpenraum, die sich auf Probleme des kombinierten Verkehrs und des Leercontainermanagements konzentrieren. Ziel ist es, die multimodalen Logistikketten zu optimieren und den ökologischen Fußabdruck von Gütern im Alpenraum zu reduzieren.
Die AG4 fördert und beteiligt sich weiterhin an der überregionalen und interdisziplinären Zusammenarbeit im Zusammenhang mit Mobilitätsfragen in der EUSALP. Deshalb hat die AG4 die Konferenz „Smart Villages – A common perspective through different visions”) mit organisiert, die innovative Lösungen für ein besseres Dienstleistungsangebot in den Bereichen Verkehr und Mobilität vorstellt.

 

AKTIONSGRUPPE 5

Die Konferenz der AG 5 zum Thema Smart Villages in Courmayeur am 23.-24. Mai 2019

Im Mai 2019 wurde Courmayeur dank der Smart Villages-Veranstaltung, die von der Autonomen Region Aostatal und der Aktionsgruppe 5 in Zusammenarbeit mit den Aktionsgruppen 3, 4 und 9 im Rahmen der italienischen EUSALP-Präsidentschaft organisiert wurde, zum Zentrum Europas, wo Vertreter aus Politik und Technik innovative Lösungen zur Sicherung der Grundversorgung und nachhaltigen wirtschaftlichen Entwicklung vorstellten, damit die in den Alpen lebenden Menschen dort bleiben und die gleichen Chancen haben können wie die in Städten lebenden Menschen, um dem Trend der Abwanderung aus kleinen Bergdörfern entgegenzuwirken.
Ein Ergebnis war, dass Smart Villages eine zentrale Rolle in der Entwicklungsstrategie des Alpenraums spielen und dass die Einführung eines flexiblen Ansatzes zur Umsetzung der lokalen Entwicklung in der gesamten EUSALP bei gleichzeitiger Beachtung gemeinsamer Leitlinien wichtig ist: Bürgerbeteiligung und Verpflichtung der politischen Vertreter.
Dank lokaler und globaler Technologien ergänzen sich Innovation und Tradition und schaffen Möglichkeiten, die sowohl auf territoriale Bedürfnisse als auch auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen, neue berufliche Fähigkeiten schaffen und neue Chancen bieten, einschließlich Beschäftigungsmöglichkeiten auf der Grundlage digitaler Erfahrungen.

AKTIONSGRUPPE 6

Regionale Marken im Alpenraum - Inwertsetzung regionaler und lokaler Agrarerzeugnisse und Lebensmittel!

Mehr als 80 Praktiker aus dem Agrar- und Lebensmittelsektor und Experten trafen sich am 13. Mai 2019 im Forschungszentrum EURAC Research in Bozen (IT) zum internationalen Workshop „Regionale Marken im Alpenraum“, der von der EUSALP Aktionsgruppe 6, Untergruppe 2 „Zukunftsorientierte Land- und Forstwirtschaft“ organisiert worden war.
Regionale Marken sind kommerzielle Instrumente zur Inwertsetzung, die eine Vielzahl von Produkten fördern, die in einer bestimmten Region nachhaltig hergestellt werden. Ein Dachverband koordiniert die gemeinsamen Marketingaktivitäten, bindet die einzelnen Erzeuger ein und bildet Schnittstellen zu ihnen. Der Workshop gab Einblicke in die verschiedenen Wege, die zur Schaffung einer erfolgreichen regionalen Marke führen, sowie in die diesen Prozessen zugrunde liegenden Rahmenbedingungen und den Einfluss einer erfolgreichen regionalen Marke auf die Entwicklung der jeweiligen Region. Beiträge von Regionalmarkenmanagern und Experten aus dem gesamten Alpenraum und Präsentationen bewährter Praktiken zeigten das Potenzial der Entwicklung regionaler Marken für ein lokales nachhaltiges Wachstum im Agrar- und Lebensmittelsektor des Alpenraums. Nach dem Workshop nutzten 35 Teilnehmer die Gelegenheit einer Exkursion, um zwei konkrete Beispiele regionaler Marken zu besuchen.

 

AKTIONSGRUPPE 7

Die AG7 verbindet Akteure für die strategische Planung einer Grünen Infrastruktur

Die gemeinsame Vorbereitung strategischer Implementierungsinitiativen für ökologische Vernetzung und Grüne Infrastruktur (GI) war der „grüne Faden“ der Aktivitäten, die in den letzten Wochen durchgeführt wurden. Die Mitglieder der AG7 bündeln Wissen, Kräfte und Ideen für die Vorbereitung konkreter Projektvorschläge, die in verschiedenen Programmen eingereicht werden sollen und die die Umsetzung einer grünen Infrastruktur unterstützen (hauptsächlich im INTERREG Alpine Space Programm, im grenzüberschreitenden Programm INTERREG Österreich-Deutschland/Bayern und im ARPAF II – Alpine Region Preparatory Action Fund).
Verschiedene GI-Aspekte wurden behandelt, wie z.B. die Verbindung von urbanen und semi-urbanen Gebieten, die Entwicklung gemeinsamer GI-Konzepte für grenzüberschreitende Flüsse, die Verbindung von Forstwirtschaft und nachhaltiger Holzproduktion u. a. m. Viele Akteure und Sektoren erkennen an, dass das GI-Konzept für die zukünftige Entwicklung und den Schutz des EUSALP-Gebietes von strategischer Bedeutung ist und bestätigen damit nachdrücklich das Mandat der AG7, das in der Deklaration zur GI in den Alpen enthalten ist. Während Aktivitäten zur konkreten Umsetzung einer GI eingeleitet werden und das Netzwerk der AG7-Mitglieder und anderer Akteure wächst, bereiten die AG7-Mitglieder derzeit nächste Schritte und eine interaktive Diskussion zur Weiterentwicklung der Vision und des Arbeitsplans vor.

 

AKTIONSGRUPPE 8

Wissenstransfer spielerisch - eine interaktive Ausstellung der AG8

Die 6. Sitzung der EUSALP-Aktionsgruppe 8 fand vom 25. bis 26. April 2019 in Schloss Seggau in Seggauberg in der Südsteiermark in Österreich statt. Höhepunkt dieses Treffens war sicherlich die „Exhibition of Natural Hazard Models and Risk Communication Tools am 25. April 2019. Der gemeinsame Workshop basierte auf der Initiative für eine Zusammenarbeit zwischen der EUSALP-Aktionsgruppe 8 und der PLANALP-Plattform zur Umsetzung des Wissenstransfers und des Austauschs bewährter Praktiken zur Minderung
Nach der Ausstellung diskutierten Experten Empfehlungen für zukünftige Veranstaltungen und die Kommunikation in Verbindung mit Naturgefahren. Die beiden wichtigsten Schlussfolgerungen dieser Diskussion sind folgende: 1) ein alpenweiter Workshop mit Lehrern würde den Aufbau eines Netzwerks unterstützen und die Risikokommunikation und den Wissenstransfer zu Naturgefahren verbessern und 2) eine Studie über den Status quo und bestehende Modelle wäre nützlich, um einen Überblick über die derzeit verwendeten Lehrmethoden zu erhalten.

 

AKTIONSGRUPPE 9

Die Aktionsgruppe 9 stellt Mikronetze in ländlichen Gebieten vor

Die Aktionsgruppe 9 nahm an der Smart Village-Veranstaltung in Courmayeur teil; AURA-EE, Co-Leiter der AG 9, präsentierte Mikronetze in ländlichen Gebieten.
In ländlichen Gebieten sind erneuerbare Energien reichlich vorhanden, allerdings mit einem schwächeren Netz als in städtischen Gebieten. Gleichzeitig gibt es sich neu entwickelnde Energiegemeinschaften mit neuen Governance-Modellen und einem wachsenden Interesse an kommunalen Mikronetzen. Die jüngste Entwicklung der Regulierung erleichtert die Beteiligung von Bürgern und Gemeinden an EE-Unternehmen, und viele von ihnen sind in Bürgerbesitz. Ein Mikronetz kann von einer Gruppe von Verbrauchern, Produzenten und Speichersystemen definiert werden, die einen gemeinsamen Kopplungspunkt mit dem Hauptnetz teilen, und kann sowohl im netzgekoppelten Betrieb als auch im Inselbetrieb betrieben werden.

Mikronetze haben mehrere Ziele:

- Erhöhung des Anteils der erneuerbaren Energien in ländlichen Gebieten
- Reduzierung der Infrastrukturkosten
- Reduzierung der Stromverluste
- Erbringung von Dienstleistungen für das Netz
- Sicherstellung der Stromversorgung bei Stromausfällen
- Angebot niedrigerer Stromkosten für die lokalen Verbraucher

Wenn sich Energiegemeinschaften an Mikronetzen beteiligen, erlaubt das Gesetz in Frankreich einen direkten Energieverkauf zwischen lokalen Energieerzeugern und lokalen Verbrauchern.
Sehen Sie sich das Video über St. Julien en Quint in Südfrankreich an!

 

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