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Newsletter December 2017

December 2017

NEUES AUS DEN EUSALP-ORGANEN

TREFFEN DER GENERALVERSAMMLUNG – 23. NOVEMBER 2017, MÜNCHEN

Als politisches Steuerungsorgan der EU-Strategie für den Alpenraum erörterte die Generalversammlung die wichtigsten Ergebnisse des Bayerischen Vorsitzes und verabschiedete eine Gemeinsame Erklärung mit einer Liste an Umsetzungsprioritäten aus den Aktionsgruppenarbeitsplänen, mit der man sich zu einer gezielten Nutzung der zur Verfügung stehenden Rechts- und Finanzinstrumente verpflichtet und gleichzeitig die starke Unterstützung des Europäischen Parlaments und der Europäischen Kommission begrüßt.

TREFFEN DES EUSALP-EXEKUTIVAUSSCHUSSES - 22. NOVEMBER 2017, MÜNCHEN

Der EUSALP-Exekutivausschuss traf sich am 22. November 2017 in München, um das EUSALP-Jahresforum vorzubereiten und über die Wahl von Projektbewerbungen zur Finanzierung durch den „Alpine Region Preparatory Action Fund“ (ARPAF) auf Grundlage des kürzlich stattgefundenen Aufrufs zur Einreichung von Bewerbungen zu entscheiden.

ERSTES JAHRESFORUM DER EU-STRATEGIE FÜR DEN ALPENRAUM - 23. BIS 24. NOVEMBER 2017, MÜNCHEN

Das 1. Jahresforum der EU-Strategie für den Alpenraum stellt den Abschluss und gleichzeitig auch den Höhepunkt des EUSALP-Vorsitzes Bayerns dar. Dabei sollte Bilanz über die Ergebnisse der Arbeit während des Jahres 2017 gezogen und diese einer breiteren Öffentlichkeit einschließlich Bürgern vorgestellt werden. Im Zuge des Übergangs vom derzeitigen zum nächsten mehrjährigen Finanzrahmen der EU sollte aber auch der Weg für die zukünftige Entwicklung der jüngsten der vier makroregionalen EU-Strategien geebnet werden. Fast 600 Vertreter aus Politik, Verwaltung, Hochschulen, Interessensgruppen, Verbänden, der Zivilgesellschaft sowie Bürger kamen in der BMW Welt in einer Vielzahl von Formaten und in einem innovativen, anregenden Ambiente zusammen.

Das Forum zog Bilanz der Aktivitäten unter dem bayerischen EUSALP-Vorsitz im Kontext der Trio-Präsidentschaft Slowenien/Bayern/Tirol und beinhaltete zehn Workshops: Zwei thematisierten eine bessere Einbettung makroregionaler Strategien in die EU-Politik nach 2020, die anderen acht beschäftigten sich mit Themen der Aktionsgruppen, stellten nicht nur den aktuellen Arbeitsstand der Aktionsgruppen dar, sondern regten die Kooperation von (zwei oder mehr) Aktionsgruppen an. Darüber hinaus formulierte eine Jugendkonferenz „Youth for EUSALP“ aus dem Alpenraum konkrete Empfehlungen für die zukünftige Beteiligung der Jugend an politischen Entscheidungsprozessen, während Bürger und Interessenvertreter in einer öffentlich zugänglichen interaktiven Ausstellung zur EU-Strategie für den Alpenraum die Möglichkeit hatten, sich über die Strategie zu informieren und mitzuwirken. Während des Forums fand außerdem die Preisverleihung des Fotowettbewerbs „usandthealps“, die Prämierung der ausgewählten Projekte aus dem Alpine Region Preparatory Action Fund (ARPAF) und ein „Bürgerdialog“ der Europäischen Kommission statt.

AKTIONSGRUPPE 1

Forschung, Innovation und Networking für den Alpenraum: Aktionsgruppe 1 trifft die Interessenvertreter

Beim 1. Jahresforum der EU-Strategie für den Alpenraum führte die Aktionsgruppe 1 unter Leitung von Professor Anna Giorgi einen Workshop zu aktuellen Forschungs-, Innovations- und Networking-Aktivitäten durch.

Der Workshop der Aktionsgruppe 1 war das Ergebnis einer engen Zusammenarbeit aller Aktionsgruppenmitglieder, ein erster wichtiger Schritt bei der Anregung zur Schaffung eines übernationalen Netzwerks. Alle Mitglieder der Aktionsgruppe 1 schlugen aktuelle Strategieprojekte vor, die sie den EUSALP-Interessenvertretern als bewährte Methoden präsentierten, aus denen der gesamte Alpenraum Nutzen ziehen kann. Neun Redner sprachen über: die in Kürze verfügbare Wissensplattform (PoK)Forschungslabore im Alpenraum (RE-SEARCH ALPS), ein Projekt, bei dem Forschungszentren und Labore im EUSALP-Raum kartiert werden, sowie MOREAlps, ein Forschungs- und Unterrichtsprojekt zur regionalen Entwicklungspolitik im Rahmen der EUSALP-Strategie.

Die Aktivitäten der Aktionsgruppe 1 konzentrierten sich auch auf Probleme, welche sich auf die gesamte Makroregion auswirken, wie den Klimawandel, der im Focus des bayerischen Projekts „Alpine remote Sensing of climate-induced natural hazards (AlpSense)“ steht. Ebenfalls präsentiert wurden die Gruppenarbeit zur Kartierungsforschung- und Innovation von Finanzierungsmitteln auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene sowie Projekte im Alpenraum, die von besonderem Interesse für die Aktionsgruppe 1 sind: SCALE (up) ALPS, Links4Soils und Greencycle. Schließlich wurde die Internationale Bodensee-Hochschule als Beispiel einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Alpenraum in Wissenschaft und Forschung vorgestellt.

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AKTIONSGRUPPE 2

Zur Steigerung des wirtschaftlichen Potenzials strategisch wichtiger Sektoren im Alpenraum: Umsetzungsaktivitäten der Aktionsgruppe 2 für 2018

Das Hauptziel der Aktionsgruppe 2 liegt in der Steigerung des wirtschaftlichen Potenzials strategisch wichtiger Bereiche. Der Mehrwert besteht in der Anleitung zur besseren Nutzung der jeweiligen Ressourcen des Alpenraums und der Entwicklung des Potenzials in den identifizierten strategisch wichtigen Bereichen mit einem besonderen Augenmerk auf der Entwicklung von Möglichkeiten für KMUs im Alpenraum.

Zwei Workshops wurden beim Jahresforum in München abgehalten. Einer zusammen mit der Aktionsgruppe 6 mit dem Thema „Der Aufbau von biobasierten Wertschöpfungsketten – eine Zukunftsperspektive für traditionelle Wirtschaftsbranchen“, ein zweiter namens „Der Alpenraum als global attraktiver Standort für die Gesundheitsförderung“. Bei beiden Workshops zeigte sich das hohe Potenzial zur Kooperation innerhalb des Alpenraums durch konkrete Beispiele und zukünftige Initiativen.

Für 2018 sind die folgenden neuen Initiativen geplant:

  • Alpiner Gesundheitstourismus – Der Alpenraum als weltweit attraktiver Raum für die Gesundheitsförderung
  • Alpine Holzbauten – Innovation zur Förderung von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der Wertschöpfungskette der Alpen-Forstwirtschaft und verstärkte Nutzung von Holzbauten im Alpenraum
  • Alpine Bioökonomie – Kreislaufwirtschaft für Bauern im ländlichen Alpenraum für nachhaltiges Wachstum und Organisation eines unternehmerischen Entdeckungs-Workshops zu Bioökonomie.

Das nächste Treffen der Aktionsgruppe 2 findet am 1. Februar 2018 in Lyon statt.

AKTIONSGRUPPE 3

2018 – ein Jahr voller Aktivitäten mit Fokus auf dualer Ausbildung und der Integration von Migranten in den Arbeitsmarkt

Mit dem 1. Forum zur dualen Ausbildung in Trentin letzten Oktober fiel der Startschuss in der Zusammenarbeit auf EUSALP-Ebene im Bereich duale Ausbildung. Das Erfordernis eines gemeinsamen Referenzbegriffs im Alpenraum kam auf. Das gesamte System benötigt mehr Verschmelzung, es besteht Bedarf an stärkerer Beteiligung der Unternehmen, und die Lücke zwischen den verschiedenen Akteuren muss geschlossen werden. Insbesondere Themen wie die Zertifizierung von Kompetenzen, gegenseitige Anerkennung von Titeln und eine Zunahme der Personal- und Dozentenmobilität müssen angegangen werden. Zu diesen Problemen organisiert die Aktionsgruppe 3 zusammen mit dem Tiroler Vorsitz 2018 das 2. Forum zur dualen Ausbildung, bei dem ein 10-Punkte-Aktionsplan zur dualen Ausbildung vorgestellt wird, mit dem die verschiedenen Aspekte dualer Ausbildung verbessert werden sollen.

Der „Alpine Pluralism Award 2018“ wurde diesen Herbst von Cipra Lab im Rahmen des Alpenraum-Projekts „PlurAlps- Enhancing capacities for a pluralistic Alpine Space“ zusammen mit der EUSALP-Aktionsgruppe 3 gestartet. Damit werden Initiativen und Projekte ausgezeichnet, die Integration und soziale Diversität im Alpenraum unterstützen. Die Auswahl der Integrationsmaßnahmen oder -projekte erfolgt Anfang 2018 und wird in Turin bei der PlurAlps-Halbjahreskonferenz im Mai 2018 vorgestellt und vom Tiroler Vorsitz prämiert.

AKTIONSGRUPPE 4

Bewusstsein stärken mit der Transport- und Mobilitätskonfliktkarte

Die besonderen geografischen Gegebenheiten der Alpen ziehen besondere Anforderungen hinsichtlich Konnektivität, Zugänglichkeit und Transportinfrastruktur nach sich. Um das Bewusstsein für dieses Thema zu stärken, hat die Aktionsgruppe 4 die Transport- und Mobilitätskonfliktkarte entwickelt, die während des EUSALP-Jahresforums zum ersten Mal ausgestellt vorgestellt wurde. Das Ziel der Konfliktkarte liegt darin, die Grundherausforderungen und Konfliktpunkte zwischen Transport und Mobilität in Verbindung mit Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft im Alpenraum zu identifizieren und mit konkreten Beispielen zu veranschaulichen, die von den Mitgliedern der Aktionsgruppe 4 vorgebracht werden.

Eine Informationsbroschüre liefert weitere Informationen zu den neun erkannten Problemen und Beispiele, die auf der interaktiven Karte angezeigt werden. Außerdem organisierte die Aktionsgruppe 4 einen Workshop zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Konnektivität im Personentransport, welche die Optimierung und Abstimmung von Reiseinformationssystemen über Regionen und Staaten hinweg erfordert. Vertreter des bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr, SBB (Schweizerische Bundesbahn), Austria Tech, DELFI e.V. und der Dolomiten UNESCO Stiftung trugen mit ihrem Fachwissen zur Entwicklung eines Projektvorschlags der Aktionsgruppe 4 zur Förderung einer zeitversetzten Verschiebung durch Verbindung von Reiseinformationssystemen über den Alpenraum hinweg bei.

AKTIONSGRUPPE 5

Strategische Initiativen der Aktionsgruppe 5 sollen zu Kooperationsprojekten werden

Eine erste strategische Initiative der Aktionsgruppe 5, die ins Leben gerufen wurde, das Alpenraumprojekt „Smart Villages“, das sich auf eine Neuanpassung des Smart City-Konzepts in ländlichen Gegenden konzentriert, wurde kürzlich zum zweiten Bewertungsschritt des Programms für den dritten Aufruf für Vorschläge zugelassen. Eine multidisziplinäre Studie dieses Konzepts wurde ebenfalls in einem gemeinsamen Workshop der Aktionsgruppen 3, 5 und 9 während des ersten EUSALP-Jahresforums in München im November durchgeführt, bei der die Aktionsgruppe 5 zusammen mit der Technischen Universität München und der Piedmonter Umweltschutzbehörde auch eine gemeinsame Ausstellung zu einer 3D-Landschaftsmodell-Initiative organisierte.

Eine dritte Initiative, die von der Aktionsgruppe 4 durchgeführt wird und sich auf grenzüberschreitende Mobilität konzentriert, wird durch den Alpine Region Preparatory Action Fund (ARPAF) finanziert und bemüht sich um die Nutzung digitaler Lösungen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Mobilitätssituation und der Verwaltung von Infrastruktur und grenzüberschreitenden Passagierströmen.

Am 31. Oktober wurde schließlich ein zweites Treffen der Untergruppe 1 abgehalten, bei dem über die Umsetzung einer Machbarkeitsstudie zur Bestimmung der derzeitigen Situation und der Interessen verschiedener Interessenvertreter im Bereich der Konnektivität im Hinblick auf die Schaffung einer transnationalen Alpenhaupttrasse beraten wurde.

http://www.alpine-space.eu/news-details/1758

AKTIONSGRUPPE 6

Aktionsgruppe 6 beim EUSALP-Jahresforum: Interaktiver Austausch und Projektgenehmigung

Die Aktionsgruppe 6, die gemeinsam von dem Ständigen Sekretariat der Alpenkonvention und dem Bundesland Kärnten geleitet wird, organisierte zusammen mit der Aktionsgruppe 2 einen Workshop mit dem Thema „Der Aufbau von biobasierten Wertschöpfungsketten – eine Zukunftsperspektive für traditionelle Wirtschaftsbranchen“. Der Workshop zeigte die Praktikabilität einer bio-basierten Wertschöpfungskette im Alpenraum am Beispiel von Projekten.

An ihrem Stand präsentierte die Aktionsgruppe 6 ihre Aktivitäten zu den drei Unterthemen Raumentwicklung und Bodenschutz, zukunftsorientierte Land- und Forstwirtschaft sowie integriertes und nachhaltiges Wassermanagement. Zusätzlich trugen das Projekt „Next Generation 2030“ zu Jugend und Almwirtschaft, das vom bayerischen Vorsitz initiiert wurde, sowie das Projekt „PureAlps“ zu schwer abbaubaren Schadstoffen aus der Atmosphäre im Alpenraum dazu dabei, dass viele Besucher am Stand der Aktionsgruppe 6 vorbeischauten.

Beim EUSALP-Jahresforum wurde angekündigt, dass zwei Projekte der Aktionsgruppe 6, welche bei dem Alpine Region Preparatory Action Fund (ARPAF) eingereicht wurden, genehmigt worden sind: CirculAlps zur Kreislaufwirtschaft, das in Kooperation mit der Aktionsgruppe 2 ausgearbeitet wurde, und Alpjobs zum demografischen Wandel, das gemeinsam mit der Aktionsgruppe 3 vorbereitet wurde.

AKTIONSGRUPPE 7 UND AKTIONSGRUPPE 8

Going local – Grüne Infrastrukturen treffen Klimaanpassungsstrategien

Als Umsetzung der politischen Erklärung zur Alpinen Grünen Infrastruktur, die am 2. Oktober 2017 von 27 Alpenstaaten und Regionen und als Fortsetzung des Bergwald-Gipfeltreffens, das im September 2017 abgehalten wurde, verabschiedet wurde, organisierten die Aktionsgruppen 7 und 8 einen Workshop beim EUSALP-Jahresforum über die bestmögliche Nutzung auf lokal Ebene geförderter Instrumente zur Umsetzung strategischer Ziele. Fachleute und andere Interessenvertreter diskutierten über Synergien im Bereich Bergwälder und wie diese eine lebenswichtige Funktion als Schutzwälder, als grüne Infrastrukturen, als Existenzgrundlage für Gemeinschaften und vieles mehr darstellen.

Der Vorsitzende Peter Mayer (Österreichisches Forschungszentrum für Wälder) gab zusammen mit den Hauptrednern Jörg Ewald (Universität für Angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf), Gian Antonio Battistel (für die EUSALP-Aktionsgruppe 7 Trentin), Sebastian Klinger (Bayerische Staatswälder) und Ethelbert Babl (Agentur für Ernährung, Land- und Forstwirtschaft Kempten) den Rahmen vor. Bei einer Diskussion mit Workshop-Teilnehmern wurde das Potenzial betont, das durch Ansätze in der lokalen Entwicklung unter der Leitung der Gemeinschaft, z. B. das EU-Programm „LEADER“, gegeben ist. Als Fortsetzung ist ein gemeinsamer Workshop von Akteuren von LEADER und EUSALP für das Jahr 2018 geplant. Die Ergebnisse und weitere Informationen finden Sie hier

AKTIONSGRUPPE 9

Start des EUSALP-Energie-Observatoriums 2018

Die geografischen und strukturellen Besonderheiten des Alpenraums bieten großes Potenzial dazu, den Alpenraum zu einem Modell für Energieeffizienz und erneuerbare Energien zu machen. Verlässliche Energiedaten bilden eine wichtige Grundlage für Entscheidungsträger, die Effizienz der Energiepolitik und von Maßnahmen zu formulieren, umzusetzen und zu prüfen. Auf makroregionaler Ebene stellen Energiedaten eine Unterstützung zur Formulierung einer langfristigen und grenzübergreifenden Energiestrategie für den Alpenraum dar. Das „EUSALP-Energie-Observatorium“ folgt diesem Grundprinzip.

Der Zweck des Observatoriums liegt darin, den aktuellen Stand der Energieproduktion und des Energieverbrauchs im Alpenraum zu kartieren und makroregionale Entwicklungstrends sichtbar zu machen. Es soll denjenigen Regionen im Alpenraum Unterstützung bieten, die noch nicht systematisch lokale Energiedaten sammeln und auswerten. Der Tiroler Vorsitz der EU-Strategie für den Alpenraum wird im Jahr 2018 den Aufbau eines Kompetenznetzwerks als ersten konkreten Schritt im Umsetzungsprozess unterstützen. Auf der Grundlage der bestehenden regionalen Zusammenarbeit und Observatorien im Alpenraum wird das Kompetenznetzwerk eine Reihe von Workshop-Bedingungen und Aktionsbereichen für das „EUSALP-Energie-Observatorium“ ausarbeiten.

NEUE FONDS

Der Alpine Region Preparatory Action Fund (ARPAF): Wahl der ersten fünf Projekte

Seit dem Start der Strategie haben die Aktionsgruppen wie auch der Exekutivausschuss der Strategie eine Reihe von Themen und Problemen erkannt, die in Zukunft tiefer gehender Untersuchung und Vorbereitungsmaßnahmen bedürfen, um die gesetzten Ziele zu erreichen. Um dies zu unterstützen, hat das Europäische Parlament die Initiative zur Einführung einer Vergabe von 2 Mio. EUR des Haushaltes 2017 ergriffen und der Europäischen Kommission aufgetragen, diese Vorbereitungsmaßnahme umzusetzen.

Die Europäische Kommission gewährte dem Bundesland Salzburg einen direkten Zuschuss. Dieses organisierte den Umsetzungsprozess und lud - nach Beratung mit dem Exekutivausschuss - die Aktionsgruppen dazu ein, Projektbewerbungen vorzubringen. Fünf Projekte wurden vom Exekutivausschuss in einer ersten Runde ausgewählt - das Jahresforum bot eine hervorragende Gelegenheit zu deren Präsentation:

CirculAlps: Innovation zur Förderung von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in der Wertschöpfungskette der Alpen-Forstwirtschaft

TRANSALP: Kreislaufwirtschaft für Landwirte im ländlichen Alpenraum für nachhaltiges Wachstum

ALPJOBS: Zukünftige Jobs in entlegenen Gegenden des Alpenraums fördern

HEALPS: Alpiner Gesundheitstourismus – Der Alpenraum als weltweit attraktiver Raum für die Gesundheitsförderung

CrossBorder: Grenzüberschreitende Mobilität im Alpenraum

Mehr können Sie erfahren unter: www.alpine-region.eu/

NÄCHSTE EVENTS

EUSALP-EVENTS IM JAHR 2018: TERMINANKÜNDIGUNG!